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Früher, wenn ich mich besinne, war das Leben ein Fest, es sprühhten die Sinne, es floss der Wein in Strömen. Dann eines Tages saß mir die Schönheit auf dem Schoße, sie schmeckte mir bitter, und ich schickte sie fort !                                                                                                                                       "Eine Zeit in der Hölle" (Rimbaud)
Sollt ich zum Augenblicke sagen, "Verweile doch, Du bist so schön!",
so magst Du mich in Ketten schlagen, so will ich gern zugrunde geh'n !                     "Faust" (Goethe
)


Fast zwanzig Jahre glaubte Jefferson an an das Leben.
An das Schöne, an das Gute.
Er glaubte an die fast mystische Schönheit einer Rose, die nicht wirklich verblühen kann,
er glaubte an Gut und Böse, Recht und Unrecht, glaubte an Gesetze (respektierte sie), glaubte an Gott und an den Teufel, glaubte an seine Stärke, seine Unsicherheit, seine Vergänglichkeit.
Er glaubte an den neuen Tag während er in den Sonnenuntergang sah, glaubte an das ganz große, alles bescherende, alles verzehrende Gefühl - glaubte an die Liebe!
Aber Scheisse !
Wer zur Hölle war irgendwann, irgendwo so anmaßend festzulegen, was Gut und Böse, Recht und Unrecht, Liebe oder Hass oder Rechts oder Links zu sein hat.
Dieses Leben ist nicht Disneyland, und es gibt hier keinen Winnie The Pooh, der seinen Honig mit Dir teilt.
In diesem Leben geht es einzig und allein darum, diesem verdammten Bären seinen Honig zu entreissen und ihm eine Kugel in sein mottenzerfressenes Fell zu jagen.
Das waren seine Erkenntnisse am Ende einer dieser zahllosen, langen Nächte in denen er wachlag und über Sinn und Unsinn seines Daseins und das einer fremden, degenerierten Macht sinnierte
.
                                                                                                                         
                  "Jefferson's Life" (Arti McCloud)

Glücklich wer hinter Verdrusse und Leid, die schwer auf das Dunstmeer des Daseins sich schmiegen,
mit kräftigen Flügeln kann steigen und fliegen, zu den Gärten des Lichts und der Heiterkeit !
                                                                                                                                             "Die Blumen des Bösen" (Baudelaire)